

| Gewicht: |
46,2 t |
| Bewaffnung: |
1 x BK 90mm L/48 + 2 x MG |
| Richtlange: |
Höhe und Seite hydraul. oder mech. |
| Munitionsvorrat: |
BK bis 105, MG 4400 Patronen |
| Motor: |
Vergasermotor Continental AV 1790-7C, luftgekühlt, V 12,
29360ccm, 810 SAE-PS (ca. 506 kW) |
| Schaltung/Lenkung: |
halbautom. Planeten-Schalt- und Lenkgetriebe Allison CD
850, hydraul. Drehmomentwandler (2 V, 1 R), integrierte Mehrscheiben-
betriebsbremse, Schaltung und Lenkung über einen Hebel (mit linker Hand) betätigt |
| Geschwindigkeit: |
48 km/h |
| Panzerung: |
Front 70-100mm, Seite 50-70mm |
| Fahrbereich: |
Straße 130km |
| Besatzung: |
bis 1958 5 Soldaten
danach 4 Soldaten |
| Baujahr: |
1952-53 |
| Stückzahl: |
8776 Gesamtproduktion |

1947 wurde in den USA die Forderung nach einem verbesserten
mittleren KPz mit einer 90 mm-Kanone erhoben, um mit einer neuen KPz-Generation die
Typenvielfalt aus dem 2. Weltkrieg zu bereinigen. Der Entwicklungsgang führte über
Zwischenlösungen zum M-47 "PATTON", der 1951 aus einem vorhandenen Fahrgestell
und einem neu konstruierten Turm gefertigt wurde. Dieser KPz wurde erstmals im KOREA-Krieg
eingesetzt. Bei der Aufstellung der Bundeswehr im Jahre 1956 wurden mit diesem KPz die
Panzer- und Panzerjägerbataillone ausgestattet.
Der KPz M-47 "PATTON'` konnte wegen seiner geringen Leistungen
auf die Dauer nicht den taktischen Bedürfnissen gerecht werden. Rückschauend ist jedoch
anzuerkennen, daß dieses Kampffahrzeug die schnelle und kontinuierliche Ausbildung,
Aufstellung und Weiterentwicklung der Panzertruppe ermöglicht hat.
Nach der Umrüstung auf die 4 Mann Besatzung (Wegfall des Funkers)
betrug die Kampfbeladung für die Bordkanone 105 Patronen, ein Wert, der von keinem
anderen neuzeitlichen Kampfpanzer erreicht wurde.
Ab etwa 1958 wurde dieser KPz im Austausch gegen den wesentlich
besseren KPz M-48 außer Dienst gestellt.
Beachtlich war sein Durchschnittsverbrauch von 7001 auf 100km!
